Social Media Profile: Tipps für Mitarbeiter – Teil 2 Twitter

Frau macht sich Gedanken über ihr Social Media Profil bei Twitter

Schickes Profil, erfolgreiche Tweets, Dialog fördern – beim Sozialen Netzwerk Twitter gibt’s einiges zu beachten. In unserer Reihe zu Social Media Profilen geben wir die richtigen Tipps. © DDRockstar / Fotolia.com

Was sind Hashtags? Welche Formate sollten Profil- und Titelbild bei Twitter haben? Und wie hören mich möglichst viele Menschen zwitschern? In unserer Reihe „Social Media Profile“ zeigen wir, worauf Sie achten sollten und wie Sie Soziale Netzwerke optimal nutzen. Teil 2 der Reihe widmet sich dem Social Media Netzwerk mit dem berühmten Vögelchen: Twitter.

1. Profil- / Titelbild

Auch bei Twitter spielen Profil- und Header-Bild eine wichtige Rolle. Vielleicht sogar noch mehr als bei anderen Social Media Networks, denn die Möglichkeiten zur Individualisierung des Profils sind bei Twitter vergleichsweise gering. Profil- und Titelbild sollten also stimmen.

Da die Ausgabe des Profilbilds neben Ihren Posts relativ klein ist, bietet sich ein Motiv an, auf dem Ihr Kopf den Großteil des Bildes einnimmt. Verzichten Sie außerdem auf einen Hintergrund mit vielen Details. Gerade auf dem Smartphone sind diese letztlich nicht zu erkennen und lenken nur vom zentralen Motiv ab – Ihnen.

Während Positionierung und Darstellung bei Smartphones die Motive des Profilbildes stark eingrenzen, dürfen Sie beim Titelbild Ihrer Kreativität umso mehr freien Lauf lassen. Hier ist ein Eyecatcher gefragt. Von Urlaubsfoto über Lieblingszitat als Bildmotiv bis Internet-Meme ist alles möglich. Aber: Seien Sie sensibel. Sexistische Motive beispielsweise disqualifizieren Sie.

Um eine optimale Darstellung zu garantieren, sollten Ihre Bilder außerdem den richtigen Formaten entsprechen und folgende Pixelgrößen nicht unterschreiten:

  • Profilbild: quadratisch, 400×400 Pixel
  • Headerbild: 3/1 Format, 1.500×500 Pixel

2. Informationen zur Person: Kurzbeschreibung

Wie bereits angesprochen sind die Möglichkeiten zur Individualisierung bei Twitter relativ gering. Dementsprechend wichtig ist eine gelungene Beschreibung. Die Kunst dabei liegt in Prägnanz trotz Kürze, denn wie auch bei Tweeds (140 Zeichen) ist die Zeichenzahl beschränkt – hier auf 160 Zeichen.

Inhaltlich gibt es verschiedene Varianten. Hier einige Elemente, die Sie integrieren könnten:

  • Beschreiben Sie Ihre Tätigkeit / Ihr Fachgebiet.
  • Nennen Sie das Unternehmen, für das Sie tätig sind und/oder die Branche.
  • Führen Sie Ihre Interessen auf, um zu zeigen, welche Inhalte Sie auf Twitter suchen.
  • Nennen Sie Ihren Wohnort, falls Sie lokale Kooperationen forcieren möchten.

3. Erfolgreiche Tweets

Um Tweets möglichst erfolgreich zu gestalten, d.h. hohe Reichweite und viele Interaktion zu erreichen, hält Twitter verschiedene Möglichkeiten bereit:

  • Multimediale Aufbereitung: Nutzen Sie Bilder und Videos, um Ihrem Publikum einen Mehrwert über die 140 Zeichen hinaus zu bieten. Im besten Fall ergänzen sich Bild und Text und bilden eine Einheit. Nicht zuletzt profitiert davon die Reichweite Ihres Posts. Bei Tweets mit Bildern beispielweise steigt die Anzahl der Retweets um durchschnittlich 35 Prozent.
    Achtung: Twitter akzeptiert bei Tweets nur Bilder im Querformat. Bilder im Hochformat werden automatisch gedreht und verlieren somit an Wirkung. Nutzen Sie Bildbearbeitungsprogramme, um das Format zu ändern.
  • Links: Interessanten Artikel gelesen? Teilen Sie ihn mit Ihren Followern. Tipp: Um zu messen, wie häufig Ihr Link geklickt wurde, nutzen Sie einen Kurz-URL-Dienst (z.B. Bitly.com).
  • Hashtags integrieren: Hashtags sind in aller Munde und das mit gutem Grund. Sie bieten die Möglichkeit, Beiträge aller Nutzer zu einem Thema zu bündeln und so ein breites Meinungsbild und vielfältige Quellen zu erzeugen. Beispiel: #ParisAttacks
    Tipp: Bevor Sie wild lostweeten, informieren Sie sich über gängige Tweets zum Thema Ihres geplanten Tweets.

4. Dialog & Social Media: Follower einbeziehen, Reichweite erhöhen

Social Media ist keine Einbahnstraße, sondern lebt vom Dialog. Tweeten Sie also nicht nur fleißig und warten bis andere auf Ihre Tweets reagieren. Tragen Sie selbst Ihren Teil zum Austausch bei:

  • Behalten Sie Ihren Newsfeed im Auge. Belohnen Sie interessante Tweets Ihrer Kontakte mit einem „Like“ (♥) oder einem Retweet. Im besten Fall bieten Sie Ihren eignen Followern dadurch einen Mehrwert. Mindestens freut sich jedoch der Urheber des Tweets.
  • Verlinken Sie Kontakte oder Unternehmen, die Ihr Tweet betrifft oder interessieren könnte.
    Beispiel: Interessanter Artikel über #ContentMarketing. Schaut mal rein, @Digitalgenossen
  • Nutzen Sie Fragen, Fakten und Statistiken (z.B. als Bild), um den Dialog zu fördern.
  • Integrieren Sie in Ihre Tweets eine klare Handlungsaufforderung (Call to Action), beispielweise die Bitte um Retweets.

5. Weitere nützliche Infos und Statistiken zu Twitter

Wer sich einen vertiefenden Eindruck von Twitter machen möchte, dem empfehle ich folgende Angebote externer Seiten.

Infografik auf t3n
http://t3n.de/news/12-tipps-conversion-twitter-infografik-586834/tipps-twitter-conversion/

5 Tipps, wie Sie richtig für Ihr Unternehmen twittern
http://www.netzstrategen.com/sagen/5-tipps-wie-sie-richtig-fuer-ihr-unternehmen-twittern/

Twitter für Unternehmen: 7 Tipps für dauerhafte Twitter-Follower
http://www.b2n-social-media.de/twitter-fuer-unternehmen-6-tipps-fuer-dauerhafte-twitter-follower/

Heute schon gezwitschert? Twitter-Marketing für KMU
http://www.bieg-hessen.de/leitfaeden/social-media/heute-schon-gezwitschert-twitter-marketing-fuer-kmu/1-wie-funktioniert-twitter/

Fit in Twitter? Aber wie sieht’s mit Facebook aus: Tipps für Mitarbeiter – Teil 1 Facebook

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