Durch den richtigen Content zum erfolgreichen Instagram Profil

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Instagram - Der Content macht die Follower

Der Content macht die Follower. So oder so ähnlich kann man deutlich machen, wie wichtig der richtige Content für das Wachstum auf Instagram ist. Das hat auch unsere Junior Social Media Managerin Jasmin in den letzten Jahren gemerkt. Deshalb hat sie im Folgenden Beitrag ihre Erfahrungen zusammengefasst.

Der richtige Content

Stelle dir folgende Situation vor: Du stößt auf ein Instagram Profil, das von Essen über Reisen bis hin zu Automotoren alles Mögliche behandelt. Warum solltest du dieser Seite folgen? Welche Inhalte würdest du in Zukunft dort erwarten? Helfen dir diese Inhalte oder sprechen sie dich besonders an?

Genau das fragen sich auch alle anderen Menschen, die ein Profil auf Instagram entdecken. Die Spezialisierung, zunächst auf ein Thema führt auf lange Sicht zu einem erfolgreichen Instagram Account. Jeder Nutzer hat gewisse Erwartungen an die Profile, denen er folgt. Von einem Restaurant, das eigentlich nur Foodies, also Essens-Bilder, teilt, würde man nie einen Automobil-Beitrag erwarten.

All die oben genannten Fragen kann man sich selbst, regelmäßig stellen. Durch diese Überprüfung kann man die Qualität der Inhalte über einen längeren Zeitraum garantieren und das Profil hat einen roten Faden. Bei der Erstellung von Content, dazu gehören alle Bilder und Texte, darf man nie das Leit-Thema vergessen. Auch die oben genannten Fragen können bei der Optimierung des Contents helfen.

Qualitativen, ansprechenden Content erstellen

Nachdem das Thema festgelegt ist, geht es an die Erstellung von Bild- und Textmaterial. Klar kann man fröhlich drauflos schreiben. Was hat man gemacht? Wie entstand das Bild? Was sieht man auf dem Bild? Und so weiter…

STOPP!

Instagram ist eine Plattform die mit Emotionen spielt. Informationen gibt es genug im Web! Sollte es nicht UNBEDINGT von Nöten sein, etwas zu erklären, sollte der Informationsgehalt im Text, im Gegensatz zum Emotionsgehalt, sehr gering sein.

Man stelle sich ein Bild eines Automotors vor. Es gibt mehrere Möglichkeiten, in welche Richtung der Text gehen kann:

1)   Auf diesem Bild seht ihr den neuen Automotor XYZ123 der Firma XXX. Mit einer Leistung von … ist er der Beste seiner Klasse und hat  innovative Teile von der Firma … verbaut.

2)   Innovativ, schnell und mit neuartiger Technologie. Das ist der neue Automotor XYZ123. Mehr Informationen unter www.automotor-neu.de.

Zwar sind die Informationen in der zweiten Version sehr abgespeckt, aber genau das reicht für Instagram. Automobil-Fans würden nun sicher mehr über den Motor erfahren wollen und finden auf der Webseite weitere Informationen. Auch die Bildqualität spielt eine große Rolle. Besonders, wenn man mit seinen Inhalten nicht alleine ist, es also Konkurrenz gibt. Und gibt es die nicht immer? Die Wahl der richtigen Kamera und eines qualitativen Bearbeitungsprogramms kann die Nerven schonen. Man selbst schaut sich doch auch viel lieber HD-Videos an, als welche aus den 80-ern.

TIPP!
Auf Instagram immer auf Emotionen statt Informationen setzen!
Zur Not kann man immer noch einen Info-Link in die Bildunterschrift einfügen.

 

Storytelling im Feed

Um regelmäßig spannende Beiträge zu erstellen ist es wichtig, sich mit aktuellen Themen zu befassen. Schließlich sollen durch diese Beiträge Follower kommen. Hier kann man sich bei Google-Trends bedienen um gefragte Themen zu finden, die eine Community bilden können.

Außerdem bietet es sich an, fortlaufende Stories zu erzählen. Nehmen wir auch hier die Werbeagentur XY wieder als Beispiel. Es könnten zum Beispiel in regelmäßigen Abständen Tipps zu speziellen Marketing-Tools erscheinen: „Wie jeden Freitag haben wir auch heute wieder ein Marketing-Tool genauer unter die Lupe genommen. Facebook ist …“ Gute Geschichten fesseln die Menschen und schaffen somit eine stabile Verbindung zu deinem Instagram-Profil.

 

Instagram 24h-Stories richtig nutzen

Instagram bietet mit seinen 24-Stunden-Stories die Möglichkeit, kurzlebige Inhalte zu generieren. Die in den Stories geteilten Bilder und Videos werden automatisch nach 24 Stunden gelöscht. Instagram Stories können vielseitig genutzt werden. Sie können den Alltag von Personen oder Unternehmen zeigen, aber auch Arbeitsprozesse begleiten. Entscheidend ist hier vor Allem die Regelmäßigkeit! Die Follower benötigen erst mal eine gewisse Zeit um zu „merken“, dass man überhaupt regelmäßig Stories teilt. Mit dieser Erkenntnis werden sie dann immer wieder schauen, ob man bereits etwas Neues gepostet hat.

 

TIPP!
Nimm dich und dein Unternehmen in deinen Stories nicht ZU ernst. Mache auch mal Witze oder poste den „Spruch der Woche“.
So etwas sorgt für Emotionen und Emotionen sind bekanntlich beziehungsbildend.

 

Posting

Wann sind die richtigen Posting-Zeiten?

Immer und immer wieder sprechen sich „Experten“ zu dem Thema aus und schreiben die „perfekten“ Posting-Zeiten vor. Was man aber nie aus dem Kopf verlieren darf: Wann man am besten postet hängt allein von dem Nutzungsverhalten der Zielgruppe ab. Also wann sind diese Personen eigentlich auf Instagram aktiv?

Besteht die Zielgruppe aus Schülern, empfiehlt es sich, VOR Beginn der ersten Stunde und nach Abschluss der sechsten Stunde zu posten. Ist die Zielgruppe jedoch berufstätig, macht ein Post vor 16:00 Uhr keinen Sinn. Die sind ja alle noch auf der Arbeit.

Hier heißt es also learning by doing.

Wenn man die Uhrzeiten, zu denen man postet immer mal wieder ändert, kann man diese miteinander vergleichen. So findet man die optimale Uhrzeit für die eigene Zielgruppe. Einfach in den Statistiken nachsehen, wie gut deine Beiträge zu den einzelnen Zeiten performt haben. Gab es viele Likes und Kommentare?

 

TIPP!
Um die richtige Zeit zu finden kann man im ersten halben Jahr, alle zwei Wochen die Zeiten ändern und dann ein Fazit ziehen.

 

Die richtigen Posting Intervalle

Wie regelmäßig man Inhalte teilt, ist für die Follower und auch für die Reichweite sehr wichtig. Würde man einem Profil folgen, welches zuletzt vor drei Monaten etwas geteilt hat? Und was kann man von dieser Seite überhaupt erwarten?

Also sollte man sich von Anfang an klar machen, wie oft man eigentlich die Zeit hat, um …:

  1. … neuen, qualitativen Content zu erstellen. Ohne Material lässt sich nun mal nichts posten.
  2. … zu posten. Wenn man nur jeden zweiten Tag Zeit hat, sollte man sich auch nicht mehr vornehmen.

Die Posting Intervalle kann man auch direkt in die Profilbeschreibung einfügen. So sieht es jeder mögliche Follower auf den ersten Blick.

H#shT#gs

Instagram bietet die Möglichkeit, die Reichweite der Beiträge durch sogenannte Hashtags zu erweitern.

Auch mit diesem Thema solle man sich direkt zu Beginn auseinandersetzen. Hier wird oft wahllos die maximal mögliche Anzahl von Hashtags gewählt. Doch die Masse spricht nicht gleich für die Qualität der gewählten Begriffe.

Es gibt im Internet Tools, die anzeigen, welche Hashtags  zum eigenen Thema passen. Zudem kann man immer noch Tages- und Contentspezifische Hashtags auswählen, um die Reichweite zu steigern. Diese können sich zwar ab und an wiederholen, sollten aber von Bild zu Bild unterschiedlich sein.

 

Noch Fragen? Wir stehen beratend zur Seite !